Was Sie heute noch nebenbei verwalten

Der Plan im Excel. Die Stunden auf einem Zettel. Das Buch hinterm Tresen.

Vier Systeme, die nichts voneinander wissen — und dazwischen stehen Sie. Jeden Tag, in jeder Schicht.

dienstplan_KW32_final_v3.xlsx
Stundenliste, aus dem Kopf
Reservierungsbuch, eine Handschrift
„hat das wer gelesen?"

Mittwoch, 11:20

Der Plan ist verschickt. Jetzt meldet sich einer krank.

Die Datei liegt in zwanzig Handys, und ab dieser Minute hat jedes einen anderen Stand. Wer die Änderung nicht mitbekommt, kommt trotzdem — oder eben nicht.

Die Verfügbarkeiten stehen auf Zetteln in der Lade, getauscht wird im Gruppenchat, und abgetippt wird alles von Ihnen.

So läuft es stattdessen

  • Jeder trägt seine Verfügbarkeit selbst ein. Wer es vergisst, wird erinnert.
  • Sie ziehen die Schichten per Drag-and-drop, die offenen Wünsche stehen daneben.
  • Tauschen regeln die zwei untereinander — Sie bestätigen nur die fertige Einigung.
  • Urlaub und Krankenstand hängen am selben Plan, nicht in einem zweiten Kalender.

Monatsletzter, 22:40

Sie rekonstruieren Stunden, die niemand mehr genau weiß.

Aufzeichnen müssen Sie ohnehin. Die Frage ist nur, ob die Liste in dem Moment entsteht, in dem gearbeitet wird — oder vier Wochen später am Küchentisch, aus dem Gedächtnis.

Jede Stunde, die dabei falsch landet, zahlen Sie entweder doppelt, oder Sie schulden sie jemandem.

So läuft es stattdessen

  • Gestempelt wird vom Startbildschirm des Handys. Ein Tipp, kein Login.
  • Pausen laufen mit Countdown mit und werden netto abgezogen.
  • Fünf Minuten nach Dienstende stempelt es selbst aus. Wer länger bleibt, drückt einen Knopf.
  • Zeitkonto, Überstunden und Nachtzuschlag rechnen mit — Monat für Monat.

Samstag, 19:00

Die große Runde steht in einem Buch hinterm Tresen.

Wer nicht im Haus ist, weiß nichts davon. Wer im Haus ist, muss die Handschrift entziffern. Und die Notiz „Geburtstag, Tisch 4, Torte um 21:00" findet niemand mehr, sobald es voll wird.

Am nächsten Tag weiß dann keiner, warum die Sechser-Runde umsonst gewartet hat.

So läuft es stattdessen

  • Reservierungen stehen dort, wo auch der Dienstplan steht.
  • Was für den Tag gilt, hängt am Tag — nicht an der Person, die es zufällig weiß.
  • Geschlossene Gesellschaften sperren den Tag, samt Ablauf, Musik, Essen und Zahlung.
  • Wer Dienst hat, sieht beides auf einem Blick: seine Schicht und was an dem Abend los ist.

Dienstag, irgendwo im Gruppenchat

Die Einschulung ist verschickt. Gelesen hat sie keiner.

Hausregeln, Aufsperren, Zusperren, wer die Kaffeemaschine entkalkt: alles steht irgendwo im Chat, zwischen Urlaubsfotos und der Frage, wer noch Eis holt.

Und wenn etwas liegen bleibt, war es nie jemand — weil nie jemand zuständig war.

So läuft es stattdessen

  • Unterlagen mit Lesebestätigung. Sie sehen, wer sie noch offen hat.
  • Aufsperren und Zusperren als Checkliste, Schritt für Schritt, auch für den Neuen.
  • Aufgaben haben eine Frist und einen Namen. Erledigt heißt erledigt.
  • Das Trinkgeld wird nach gestempelten Stunden aufgeteilt, nicht nach Gefühl.

Läuft nebenher mit

Die Kleinigkeiten, die sonst auch an Ihnen hängen.

Lohnzettel
Sammel-PDF hochladen — jeder findet nur seine eigene Seite.
Dokumente
Vertrag, Zeugnis, Bestätigung liegen beim Mitarbeiter statt im Ordner.
Benachrichtigungen
Push aufs Handy, wenn wirklich etwas passiert. Sonst Ruhe.
Am Startbildschirm
Läuft als App auf jedem Handy, ohne App Store.
Neue Leute
Einladung per Link, den Rest tragen sie selbst ein.
Monatsabschluss
Stunden und Zuschläge als Datei fürs Lohnbüro.
Lichtschalter
Wer das Haus zusperrt, stempelt alle aus, die es vergessen haben.
Trinkgeld
Tagestopf rein, Aufteilung raus — nachvollziehbar für alle.

Seit August 2026 in Betrieb

Gebaut in einer Bar, nicht am Reißbrett.

Kajüte ist im Monkeys in Salzburg entstanden, weil dort dieselben vier Baustellen lagen. Jede Funktion musste zuerst einen Samstagabend überstehen, bevor sie geblieben ist.

Was heute drin ist, benutzt das Team dort jeden Tag: Dienstplan, Stempeln, Reservierungen, Aufgaben, Trinkgeld.

Was es kostet

Sie zahlen pro Kopf, nicht pro Lokal.

Fünf Leute kosten fünf. Fünfhundert kosten fünfhundert. Kein Grundtarif, der ein kleines Team erschlägt, und keine Stufe, ab der es plötzlich weh tut.

Wir stehen am Anfang, deshalb ist der Preis pro Kopf noch nicht in Stein gemeißelt. Schreiben Sie mir, wie viele Leute bei Ihnen arbeiten — dann machen wir uns eine Zahl aus, die für Ihren Betrieb passt.

Zahl ausmachen

Ihr Team Ihre Rechnung
5 5 × Kopfpreis
22 22 × Kopfpreis
500 500 × Kopfpreis

Kontakt

Erzählen Sie mir, wie Ihr Freitag aussieht.

Schreiben Sie kurz, wie viele Leute bei Ihnen arbeiten und woran es am meisten hängt. Die Antwort kommt von mir persönlich, nicht von einem Vertrieb.

Daniel Laserer · Laserer GmbH · Salzburg